Kärcher ist für seine Aktion „Umweltfreundlich zur Arbeit“ mit dem „Wirtschaft in Bewegung Award 2004“ für Industrieunternehmen ausgezeichnet worden.
Kärcher habe für seine Mitarbeiter ein beispielhaftes betriebliches Nahmobilitätskonzept entwickelt, begründete Matthias Knobloch, Leiter des Parlamentarischen Verbindungsbüros des Auto Club Europa (ACE), die Entscheidung der Jury. Der ACE hat den diesjährigen Preis gestiftet.
Im Frühjahr 1994 wurde bei Kärcher die Aktion „Umweltfreundlich zur Arbeit“ gestartet. Heute beinhaltet das Mobilitätskonzept verschiedene Maßnahmen zur umweltgerechten Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln, des Fahrrades und des Autos.
Wer mit dem Fahrrad zur Arbeit kommt, erhält eine Fahrradkarte und kann am Jahresende an einer Verlosung teilnehmen, bei der attraktive Preise zu gewinnen sind. Kärcher übernimmt 50% der Kosten für Wochen-, Monats- oder Jahreskarten des öffentlichen Personennahverkehrs - bei Auszubildenden sogar 75%. Zusätzlich beteiligt sich Kärcher an der Aktion „Jobticket“ des Verkehrsverbundes Stuttgart: Durch Sammelbestellung von Jahreskarten werden die Kosten nochmals reduziert. Mitarbeiter, die auf das Auto angewiesen sind, können über das Intranet Fahrgemeinschaften bilden. Kostenlose Spritsparfahrkurse sollen helfen, den Treibstoffverbrauch bei geschäftlichen und privaten Fahrten zu reduzieren. Darüber hinaus stellt Kärcher Besitzern elektrisch betriebener Autos eine kostenlose Tankmöglichkeit auf dem Betriebsgelände zur Verfügung.